Hitzeschäden an Betonfahrbahnen

Die Gütegemeinschaft Verkehrsflächen aus Beton e. V. (GVB) verweist zu ggf. auftretenden Hitzeschäden an Betonautobahnen auf die bereits im Jahre 2014 durch die BASt veröffentlichten Hinweise zur Vermeidung von Hitzeschäden.

Hitzeschäden treten an alten bzw. sehr alten Fahrbahndecken mit damals erforderlichen Deckendicken von 20 bis 22 cm auf. Diese Betondecken haben ihre Lebensdauer von ca. 30 Jahren erreicht bzw. in vielen Fällen sogar überschritten. Aufgrund der geringen Dicken sind sie den heutigen Verkehrsbelastungen damit nicht mehr gewachsen.

Werden die zwangsläufig erforderlichen Sanierungen oder Teilsanierungen nicht fachgerecht, z. B. mit Asphaltplomben anstelle einer Teilerneuerung in Betonbauweise ausgeführt, kann es zu Schäden kommen, wie sie derzeit zu beobachten sind. Zur Vermeidung von Hitzeschäden ist gleichermaßen eine regelmäßige und fachgerechte Fugenpflege erforderlich.

Die Gütegemeinschaft Verkehrsflächen aus Beton e. V. weist darauf hin, dass die v. g. Problematik bei modernen Betondecken nicht zu erwarten ist. Aufgrund der stark gestiegenen Verkehrsbelastung weisen die Fahrbahndecken inzwischen Einbaustärken von bis zu 30 cm auf.

Leitfaden zum Umgang
mit Hitzeschäden an
Betonfahrbahndecken
10/2014

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